Ingenieurbiologische Versuchsstrecke Lampertheim Rhein – km 440,600 bis Rhein – km 441,600

Planungsumfang:
In Zusammenarbeit mit der Geitz und Partner GbR wurde eine Versuchsstrecke zur Erprobung ingenieurbiologischer Bauweisen an Bundeswasserstraßen geplant und angelegt.

Innerhalb eines 1000 m langen Uferabschnittes mit 9 Versuchsfeldern wurden verschiedene technisch-biologische Ufersicherungen eingebaut und erprobt. Es wurde untersucht, ob die pflanzlichen Ufersicherungen in gleicher Weise wie technische Ufersicherungen die Erosionsstabilität gewährleisten und schiffsinduzierten Belastungen einer Wasserstraße standhalten können.

Nachfolgende Bauweisen wurden getestet:

  • Baumstammbuhnen und Steinbuhnen im Einströmbereich
  • Heckenlagen
  • Spreitlage diagonal und Spreitlage quer mit Steinschüttung als Fußsicherung
  • Fischunterstand aus Totfaschine und Steingruppen
  • Röhrichtgabionen
  • Pflanzmatten aus Kokosgewebe
  • Steinmatratzen mit Heckenlage
  • Oberboden – Alginatgemisch/Ansaaten
  • Pflanzmatten auf Schafwollvlies
  • Böschungsschutzmatten mit Totfaschine und Trockenansaat
  • Vegetationswalzen aus Kokosgewebe
  • Setzstangen
  • Ausfachungsbuhne mit Setzstangen und Buschlagen

Bearbeitungszeitraum:
November 2010 bis Dezember 2012

Leistungsbild:
§ 42 HOAI, Leistungsphasen 3 und 5 – 6, teilweise 7 und 8

Auftraggeber:
Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim

Bausumme:
870.000 EUR

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